lonicera caerulea var. Kamtschatica

Die Haskapbeere ist auch bekannt unter den Namen Honigbeere, sibirische Blaubeere, blaue Heckenkirsche oder blaue Honiggeißblattbeere. Sie stammt ursprünglich aus Russland sowie von der sibirischen Halbinsel Kamtschatka. Die Früchte der Haskap schmecken süßlich-sauer und erinnern an eine Mischung aus verschiedenen Waldbeeren. Ihr wird eine positive Wirkung bei chronischen Krankheiten, Krebs und Herzerkrankungen nachgesagt.

Sekundäre Pflanzenstoffe

  • höherer Gehalt als bei der Heidelbeere
  • vermitteln vaskuläre Effekte wie eine Erweiterung der Blutgefäße und eine Absenkung des Blutdrucks
  • entfalten neurologische, entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung

Polyphenole

  • bioaktive Substanz wie Farbstoffe, Geschmacksstoff und Tannine
  • antioxidative Wirkung
  • Tannin/Gerbstoff: Gut bei Magen-Darm-Entzündungen, leichtem Durchfall und Entzündungen im Mund-Rachenraum, wirkt zudem blutstillend

Flavonoide (Farbstoff)

  • Anthocyane (Teilgruppe der Flavonoide) schützen Körperzellen vor freien Radikalen und verlangsamen die Zelloxidation (Hautalterung
  • vermindern Fettablagerungen in den Blutgefäßen und beugen der Arteriosklerose (Herz- und Schlaganfall) vor

Mineralien

  • Calcium (Knochen, Zähne, Muskeln und Nerven)
  • Magnesium (Entspannung Muskulatur, notwendig um Calcium im Körper aufzunehmen)
  • Phosphor (Baustein Knochen und Zähne, Energielieferant für Zellen)
  • Spurenelemente
  • Eisen (Hämoglobin, Transport Sauerstoff im Blut)

Zucker

  • Glucose wird von allen Organen zur Energiegewinnung genutzt, kann in Leber und Muskulatur gespeichert werden
  • Verhältnis Fructose (Fruchtzucker) zu Glucose (Traubenzucker) ist etwa 1:1
  • laut der Analyse der TU Weihenstephan enthalten 100 g Haskap nur 3,5 g Glucose und 3,8 g Fructose
  • die meisten Obstsorten (Apfel, Birne, Melone) bestehen zu 66 % aus Fructose
  • Fructose schädigt die Leber (Fettleber, Harnsäurebildung) und hemmt das Hormon Leptin (Regulierung Sättigkeitsgefühl)

Vitamine

  • sehr hohe Vitamin C-Quelle
  • laut Untersuchung der TU Weihenstephan enthalten 100 g Beeren über 146 mg Vitamin C
  • Vitamin E (Zellschutz, freie Radikale)
  • fettlösliches Provitamin A (Haut, Schleimhäute, Blutkörperchen, Stoffwechsel, Sehvorgang)